Seit dem 10.02. ist die Überbrückungshilfe III (ÜH-III) im Portal des BMWi durch Dritte beantragbar und seit dem 16.02. auch die Neustarthilfe.

Externer Link zur FAQ „ÜH-III“:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Ueberbrueckungshilfe-III/ueberbrueckungshilfe-lll.html

Externer Link zur FAQ „Neustarthilfe“:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Neustarthilfe/neustarthilfe.html?nn=2323340

Externer Link zur FAQ „Beihilferegelungen“ (für alle Programme):
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Beihilferecht/faq-liste-beihilferecht.html?nn=2323340

 

Aufgrund der hohen Optionalität und des individuellen Prüfungsbedarfs der ÜH-III für die jeweiligen Unternehmens-Umstände sehen wir hier von der Veröffentlichung eines allgemeinen Leitfaden parallel zu den FAQ ab. Bitte sehen Sie uns zudem nach, dass wir aufgrund von Kapazitätsgrenzen und rechtlichen Aspekten keine telefonische „Kurz-Auskunft“ zu Details der Antragsberechtigung geben können. Eine weiterführende kostenlose Auskunft erhalten Sie aber über die Hotline Direktantrag Soloselbständige:

Wenden Sie sich an den Service-Desk für Solo-Selbständige:
Service-Hotline +49 30-1200 21034
Servicezeiten Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr

 

Wie Sie trotzdem grob ermitteln können ob eine Antragstellung über einen Dritten sinnvoll sein kann:

a) Netto-Umsatz des Fördermonat (2020/2021) im Verhältnis zum Netto-Umsatz des Vergleichsmonat (2019/2020) ergibt den groben Umsatzeinbruch in Prozent – liegt er über 30% könnten Sie antragsberechtigt sein für diesen Monat und dessen Ansetzung der Fixkosten:

ab 30% bis 50% Umsatzeinbruch = 40% Erstattung der ansetzbaren Fixkosten
ab 50% bis 70% Umsatzeinbruch = 60% Erstattung der ansetzbaren Fixkosten
ab 70% Umsatzeinbruch = 90% Erstattung der ansetzbaren Fixkosten

b) Ansetzungsfähige Fixkosten des Fördermonats in Höhe des Prozentsatz des Umsatzeinbruchs des Fördermonat ergäbe dann die grobe monatliche Fördersumme

c) Summierung aller monatlichen Fördersummen ergäbe schlussendlich die grob zu beantragende Fördersumme gesamt, abzüglich des vorherig mit angesetzten Honorar des prüfenden Dritten

 

Wenn Sie uns den Auftrag zur Prüfung der Antragsvoraussetzung, der Berechnung Ihrer Fördersumme und der Antragstellung im Portal des BMWi selbst geben möchten, schreiben Sie Herrn Gödecke eine E-Mail (goedecke@stb-aust.de) und er arbeitet nach Zusendung des Honorarvertrages die notwendigen Schritte für Sie/mit Ihnen zusammen ab:

 

  • Download-Link zur PDF als Übersicht:
    „ÜH-III – Nachweise – Stammdaten – Ablauf Beantragung – Schnellrechnung 2021-02-16“
  • Download-Link zur Excel-Tabelle als bearbeitbare Ausfüll- und Berechnungshilfe:
    „ÜH-III – Ablauf Beantragung – Stammdaten – Nachweise – Berechnungstabellen 2021-02-16“
  • Download-Link zur 2. PDF als Übersicht:
    „ÜH-III – Berechnung – 6 Tabellen 2021-02-22“

Ergänzung am 01. März 2021: Unter https://www.stb-aust.de/antragstellungsdetails-ueberbrueckungshilfe-iii-2021-03-01 finden Sie die aktuellen Versionen zum Download

 

 


Das Wichtigste im Rückblick:

  • Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten.
    Das heisst: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.

 

  • Erweiterung der monatlichen Förderhöhe: Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat (bisher vorgesehen 200.000 bzw. 500.000 Euro) innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.

 

  • Abschlagszahlungen: Abschlagszahlungen wird es für alle antragsberechtigten Unternehmen geben, nicht nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen. Sie sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro statt bislang vorgesehenen 50.000 Euro für einen Fördermonat möglich.

 

  • Anerkennung weiterer Kostenpositionen:
    • Für Einzelhändler werden Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt;
    • Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops.

 

  • Die konkrete Höhe der Zuschüsse orientiert sich wie auch bislang am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt:
    • bei einem Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent werden bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet,
    • bei einem Umsatzrückgang von 50 Prozent bis 70 Prozent werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet und
    • bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent werden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten gezahlt.

 

  • Bei Zuschüssen von insgesamt bis zu 1 Million Euro kann die Bundesregelung Kleinbeihilfen-Regelung sowie die De minimis Verordnung genutzt werden ohne den Nachweis von Verlusten. Das ist ein wichtiger Unterschied zur Überbrückungshilfe II, die allein auf der Fixkostenregelung basiert und bei der stets ein Verlustnachweis erfolgen muss.

Unternehmen müssen Anträge wie bisher bei der Überbrückungshilfe II und den außerordentlichen Wirtschaftshilfen elektronisch durch prüfende Dritte (d.h. Steuerberater/innen, Wirtschaftsprüfer/innen, vereidigte Buchprüfer/innen und/oder Rechtsanwälte/innen) über die Überbrückungshilfe-Plattform stellen
(www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).

Soloselbstständige, die Neustarthilfe beantragen, können direkt Anträge stellen (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen.

Die Abschlagszahlungen und die Antragstellung starten im Monat Februar 2021. Die regulären Auszahlungen erfolgen wie auch schon bei der Überbrückungshilfe II und den außerordentlichen Wirtschaftshilfen über die Länder. Die regulären Auszahlungen starten im Monat März 2021.

 

 

QUELLE: Rundmail des Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Abt. Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales Wirtschaftsförderung vom 01. Februar 2021

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GANZ wichtig bezüglich Rückzahlung von Förderungen:

Die Steuerberater/-innen, Wirtschaftsprüfer/-innen oder andere „prüfende Dritte“ (s.o.) führen die Schlussabrechnung durch. Ergibt sich bei der Umsatzermittlung, dass Umsatzrückgänge
geringer waren als die geforderten Umsatzeinbruchsschwellen für die Überbrückungshilfe III, müssen bereits erhaltene Zuschüsse ggf. teilweise zurückgezahlt werden.

Liegt der Umsatzrückgang in einem Fördermonat bei weniger als 30 Prozent im Vergleich zum Umsatz des Vergleichsmonats, entfällt die Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat. Vollständig zurückgezahlt werden müssen Zuschüsse nur, wenn die Umsatzrückgänge in den betreffenden Zeiträumen so gering waren, dass Unternehmen nicht mehr antragsberechtigt zur Überbrückungshilfe III sind.

Die Steuerberater/-innen, Wirtschaftsprüfer/-innen oder andere „prüfende Dritte“ (s.o.) ermitteln für die Schlussabrechnung außerdem die endgültigen Fixkosten. Stellen diese Abweichungen der endgültigen Fixkosten von den prognostizierten Kosten fest, müssen ggf. zu viel erstattete Fixkosten entsprechend zurückgezahlt werden. Fallen die Umsatzeinbrüche allerdings stärker aus als erwartet oder wurden die Fixkosten geringer prognostiziert, als sie tatsächlich angefallen sind, gibt es im Gegenzug Nachzahlungen.

Bitte sehen Sie uns nach, dass wir aufgrund von Kapazitätsgrenzen und rechtlichen Aspekten keine telefonische Auskunft zu Details der Antragsberechtigung geben können.

 

QUELLE: BMWi Seite unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html 

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