Detailinformationen zum Kurzarbeitergeld KuG:

Ein von uns zum Thema Kurzarbeitergeld konsultierter Fachanwalt für Arbeitsrecht vertritt die Ansicht, dass der Anspruch auf KuG für das Personal der Kita-Grundfinanzierung nicht erfüllt sei, weil die Voraussetzungen nach § 95 SGB III nicht gegeben sind. Danach muss ein erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall vorliegen. Es fehle am mit dem Arbeitsausfall verbundenen Entgeltausfall der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Anders kann es sich durchaus verhalten, wenn es sich um Personal im Bereich der Zuzahlungen für besondere pädagogische Leistungen handelt. Auch hier muss neben den weiteren Voraussetzungen allerdings der Entgeltausfall geprüft werden.

Wir weisen Sie daraufhin, dass wir für den Anspruch auf KuG dem Grunde nach keinerlei Beratung oder Haftung übernehmen können. Sollten Sie Fragen zum Anspruch des KuG haben, wenden Sie sich bitte daher an einen darauf spezialisierten Anwalt. Die Überprüfung eilt jedoch, da der Arbeitsausfall innerhalb des Monats bei der für den Betrieb zuständigen Agentur für Arbeit angezeigt werden muss. Der Anspruch auf KuG im März müsste daher bis zum 31. März 2020 angezeigt werden. Die Anzeige nimmt das Unternehmen vor.

Die Berechnung und Beantragung des Kurzarbeitergeldes erfolgt im Rahmen der Personalbuchhaltung.

Einzelheiten zum KuG finden Sie auch in unserem Beitrag: Info zum Antrag von KuG

 

 

Detailinformation zur Stundung der Umsatzsteuer:

Das Finanzamt hat uns darauf hingewiesen, dass die Stundung der Umsatzsteuer aus technischen Gründen nach jeder Umsatzsteuer-Voranmeldung erneut gestellt werden muss.

Den Antrag können wir zusätzlich zur Erledigung der Finanzbuchhaltung stellen. Wenn Sie diesen Antrag stellen wollen, bitten wir Sie, Ihrem Ansprechpartner für die Finanzbuchhaltung einen Hinweis per Mail [Für Übersicht hier klicken] zu geben.

Wir weisen darauf hin, dass die Stundung einer Steuer kein Erlass darstellt, sondern nur die Verschiebung der Fälligkeit bedeutet. Die Steuer muss in jedem Fall entrichtet werden.

Bitte prüfen Sie daher genau, ob Sie die Stundung der Umsatzsteuer wünschen.

 

 

Detailinformation zur Stundung der Lohnsteuer:

Die Lohnsteuer kann gestundet werden, wenn „begründete Ausnahmefälle“ vorliegen. Wann die Ausnahmefälle vorliegen und wann sie begründet sind, dazu fehlt jeder Erfahrungswert. Die Stundung der Lohnsteuer ist gesetzlich nicht vorgesehen und war bisher unmöglich.

Im Falle einer Schließung des Betriebes erhielten wir als Steuerberater-Kanzlei vom Finanzamt den telefonischen Hinweis, dass es sich um einen begründeten Ausnahmefall handelt und die Lohnsteuer damit gestundet werden kann. Allerdings sei der Antrag aus technischen Gründen nach jeder Lohnsteueranmeldung neu zu stellen. Das bedeutet, dass wir diesen Antrag unmittelbar nach jeder Erledigung der monatlichen Personalbuchhaltung zusätzlich stellen müssen.

Damit das von uns erledigt werden kann, bitten wir Sie uns im Zusammenhang mit jeder Personalbuchhaltung per Mail einen Hinweis an Ihren Lohnsachbearbeiter [Für Übersicht hier klicken] zu geben, wenn Sie die Stundung der Lohnsteuer wünschen, damit wir die Stundung beantragen können.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die Stundung einer Steuer keinen Erlass darstellt sondern nur die Verschiebung der Fälligkeit bedeutet. Die Steuer muss in jedem Fall entrichtet werden.

Bitte prüfen Sie daher genau, ob Sie die Stundung der Lohnsteuer wünschen. Unsere Empfehlung lautet klar und eindeutig: Entrichten Sie die Lohnsteuer pünktlich ohne Stundung.

 

 

 

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Nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

Sie können uns eine E-Mail senden und wir melden uns umgehend bei Ihnen.

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