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Sofortabschreibungen - Große Koalition entlastet Mittelstand

Die Große Koalition hat einen sehr langen Streit endlich beigelegt: Sie hebt erstmals seit über 50 Jahren die Grenze für Sofortabschreibungen deutlich an, was besonders Handwerker und kleine Mittelständler deutlich entlastet. Wir - Ihre Kanzlei Aust und Partner aus Berlin Reinickendorf - informieren Sie gern im Detail zur Thematik.

Anhebung der Grenze für Sofortabschreibungen ab 2018

Die Spitzen der Großen Koalition aus Union und SPD konnten sich in einem schon ewig währenden Streitthema endlich einigen. Die Grenze für eine Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG), die aktuell noch bei 410 Euro liegt, soll ab 2018 deutlich steigen. Die Nachricht hierzu hatten Experten aus den Verhandlungsteams von Union und SPD gegenüber Journalisten vom Handelsblatt verbreitet. Gegenwärtig (Ende Februar 2017) ist allerdings die genaue Höhe der künftigen Abschreibungshöhe noch nicht bekannt. Es gab hierzu vorab von Vertretern der Union eine Aussage. Demnach könnte diese Grenze künftig bei 1.000 Euro liegen. SPD-Experten widersprachen jedoch wenig später: Eine Einigung auf diese bestimmte Höhe habe es noch nicht gegeben. Etwas später bestätigten Unionskreise, dass die Höhe noch ausverhandelt werden müsse. Unsere Kanzlei Aust und Partner hält Sie über die künftige Entwicklung auf dem Laufenden.

Bedeutung aus der Sicht von Aust und Partner

Wir halten das Vorhaben für bedeutsam, weil es sehr viele unserer Mandanten entlasten wird. Die GWG wurde über ein halbes Jahrhundert nicht angehoben, das Thema versprach in der Politik wenig Reputation. Der Mittelstand forderte aber seit Jahrzehnten die Anhebung. Der jetzt noch bestehende Schwellenwert von 410 Euro gilt inzwischen als vollkommen veraltet, wie Joachim Pfeiffer als wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gegenüber dem Handelsblatt bestätigte. Die Anhebung sei daher mehr als überfällig, so Pfeiffer. Sie müsse den betrieblichen Realitäten folgen, werde die Unternehmen steuerlich entlasten und außerdem - ein nicht zu unterschätzender Wert - erheblich zum Bürokratieabbau beitragen. Nicht nur Union und SPD, auch die Grünen wollten die Grenze daher schon länger anheben, was nun die Einigung möglich wird. Allerdings kostet die kleine Reform den Staat Geld, bei einer Anhebung auf 1.000 Euro müsste der Finanzminister auf rund 1,5 Milliarden Euro an Steuereinnahmen verzichten. Aus Sicht unserer Kanzlei Aust und Partner bleibt daher die Einigung über die tatsächliche Höhe spannend.