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Welche Fristen gelten für die Aufstellung und Feststellung von Jahresabschlüsse?

Wir möchten Sie auf die gesetzlichen Fristen zur Aufstellung und Feststellung des Jahresabschlusses hinweisen:

Kleine Kapitalgesellschaften haben den Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des folgenden Geschäftsjahres aufzustellen. Bei Personenunternehmen wird ein Zeitraum zwischen sechs bis neun Monaten, in Ausnahmefällen zwölf Monaten akzeptiert. Der Jahresabschluss ist von dem Vertretungsorgan bzw. bei Personenunternehmen vom Inhaber aufzustellen und endet mit der Unterzeichnung des Jahresabschlusses durch das vorgenannte Organ. Wir machen darauf aufmerksam, dass die nicht zeitgerechte Aufstellung des Jahresabschlusses nach § 283 b StGB (Verletzung der Buchführungspflicht) strafbar ist. Soweit es um diesen Termin zur Insolvenz kommt, kann eine Straftat nach § 283 StGB (Bankrott) in Betracht kommen.

Ferner weisen wir darauf hin, dass der Jahresabschluss bei kleinen Kapitalgesellschaften innerhalb der ersten elf Monate des nachfolgenden Geschäftsjahres festzustellen ist, innerhalb von zwölf Monaten nach Beendigung des Geschäftsjahres die Steuererklärung beim Finanzamt einzureichen sind und der Jahresabschluss beim Bundesanzeiger mit Nennung des Datums der Feststellung offenzulegen ist. Hinsichtlich der Veröffentlichung beim elektronischen Bundesanzeiger weisen wir darüber hinaus darauf hin, dass die Verletzung dieser Pflicht mit einem Ordnungsgeld von mindestens 2.500,00 EUR geahndet werden kann.