Seit dem 10.02. ist die Überbrückungshilfe III (ÜH-III) im Portal des BMWi durch Dritte beantragbar.

AKTUALISIERTER BEITRAG unter: https://www.stb-aust.de/eigenkapitalzuschuss-erweiterung-ueberbrueckungshilfe-iii-bis-12-2021-2021-04-30/

Die FAQ zur Überbrückungshilfe III ist ebenfalls auf der Seite des BMWi veröffentlicht und wir planen Auskunft zu allen Details der Antragstellung (welche Dokumente und Nachweise für eine Antragstellung vorliegen müssen) ab Freitag den 12.02. geben zu können, bzw. Ihnen eine Checkliste zur Verfügung stellen zu können. Die Informationen teilen wir zudem dann aktiv unseren Mandanten mit, die mit Herrn Gödecke schon Kontakt (goedecke@stb-aust.de) aufgenommen haben.

 

Hiermit aber auch noch einmal der Hinweis, dass Sie sich gerne schon vorbereitend an den Unterlagen-Checklisten der ÜH-II orientieren können:
(Auszug aus den Unterlagen der Bundessteuerberaterkammer mit Stand 03.11.2020 unter: https://www.bstbk.de/de/presse/pressemitteilungen)

Checkliste Unterlagen/Nachweise für die Antragstellung bei Neumandant, bzw. Erstbeantragung

  1. Informationen zum Antragsteller bzw. dessen Vertreter
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Geburtsdatum
  • Gründungsdatum
  • Handelsregister- oder Vereinsregisternummer, bzw. Handelsregister- oder Vereinsregisterauszug
  • Gesellschaftsvertrag oder Satzung soweit keine Handelsregistereintragung
  • bei Freiberuflern und Einzelunternehmern ohne Handelsregistereintrag, Angaben zu:
    • Adresse/Sitz,
    • Tätigkeit/Branche (WZ 2008 Branchenschlüssel – INFOLINK hier)
    • Firmenname
    • Rechtsform,
    • Gewerbeanmeldung
  • Angaben zu verbundenen Unternehmen (Unternehmen, die im Eigentum oder unmittelbar oder mittelbar unter dem beherrschenden Einfluss derselben Person oder desselben Unternehmens stehen)
  • Finanzamt, Steuernummer der/s Unternehmen/s, Steueridentifikationsnummer; Umsatzsteuer-ID des/r Unternehmen/s wenn vorhanden
  • Zum Nachweis der angegebenen Umsatzzahlen die Umsatzsteuervoranmeldungen der einzelnen Monate 2019/2020
  • letzte Einkommensteuer-/Körperschaftsteuererklärung mit Bescheid (in der Regel für das Jahr 2018 oder 2019)
  • letzter Einkommensteuer-/Körperschaftsteuer-Vorauszahlungsbescheid
  • beim Finanzamt hinterlegte Kontoverbindung (IBAN)
  • Bewilligungsbescheid der Soforthilfe
  • Bewilligung von Kurzarbeitergeld
  • Bewilligungsbescheide über weitere Mittel aus anderen Corona-bedingten Zuschussprogrammen des Bundes und der Länder
  • Bitte beachten: Direkt im Anschluss an die Beantragung werden auch von den bearbeitenden Institution folgende Nachweise nachgefordert um die Beantragung zu prüfen:

 

  1. Antragsberechtigung
  • Unternehmensgründung vor dem 1. November 2019 (wahrscheinlich ausgesetzt)
  • Unternehmen dauerhaft am Markt tätig
  • inländische Betriebsstätte oder inländischer Sitz der Geschäftsführung
  • keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 651/2014) am 31. Dezember 2019 (Selbsterklärung des Antragstellers)
  • keine Geschäftsaufgabe/kein Insolvenzantrag vor dem 31. Dezember 2020 (verlängert sich wohl bis Juli 2021)
  • Ausübung der selbständigen oder freiberuflichen Tätigkeit im Haupterwerb (Gesamteinkommen im Jahr 2019 stammt zu mindestens 51 % aus selbständiger bzw. freiberuflicher Tätigkeit)
  • kein öffentliches Unternehmen, Ausnahme: Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts (Bildungseinrichtungen der Kammern, Kreishandwerkerschaften oder Innungen)
  • keine Hilfe aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds möglich, weil Unternehmen nicht mehr als eines der folgenden Kriterien erfüllen:
    • a) mehr als 43 Mio. Euro Bilanzsumme,
    • b) mehr als 50 Mio. Euro Umsatzerlöse oder
    • c) mehr als 249 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt.
  • Umsatzeinbruch steht im Zusammenhang mit Corona-Pandemie

 

  • Anzahl der Beschäftigten & Auszubildenden mit Angabe der vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit einschließlich Saisonarbeitskräfte, Beschäftigte in Mutterschutz/Elternzeit und Minijobber am 29. Februar 2020
  • bei saisonal stark schwankenden Beschäftigtenzahlen, Angaben zum Jahresdurchschnitt der Beschäftigten in 2019 (oder konkrete Angabe der Anzahl der Saisonarbeitskräfte und der Beschäftigungstage)
  • soweit vorhanden: USt-Voranmeldungen für April bis August 2020, ansonsten BWA/Summen- und Saldenliste/jeweilige Buchhaltungskonten wg. vierteljährlicher oder jährlicher Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung bzw. -erklärung
  • USt-Voranmeldungen für April bis August 2019; bei Unternehmensgründung zwischen dem 1. Juli und dem 31. August 2019 USt-Voranmeldungen für September bis Dezember 2019; bei Unternehmensgründung zwischen dem 1. September und dem 31. Oktober 2019 USt-Voranmeldungen für November 2019 bis Februar 2020
  • Unterlagen zur Umstellung von Soll- auf Ist- Besteuerung oder von der Ist- auf Soll- Besteuerung zwischen 2019 und 2020 – in der Praxis ist kein Wahlrecht vorhanden, da 2020 identisch mit 2019 sein muss und eine Änderung für 2019 beim Finanzamt vor 2021 hätte beantragt werden müssen.

 

  1. Förderhöhe und förderfähige Kosten
    (Zum Download der Übersichtsvariante der ÜH-II mit digital ausfüllbaren Formularfeldern im Wordformat als Beispiel hier klicken)
  • soweit vorhanden: USt-Voranmeldungen für September bis Dezember 2020, ansonsten Umsatzprognose für September bis Dezember 2020
  • bei Unternehmensgründung zwischen dem 1. Juli und dem 31. August 2019 USt-Voranmeldungen für September bis Dezember 2019; bei Unternehmensgründung zwischen dem 1. September und dem 31. Oktober 2019 USt-Voranmeldungen für November 2019 bis Februar 2020
  • Lohnjournal/Lohnbuchhaltungsunterlagen zum Stichtag 29. Februar 2020
  • Sofern zutreffend: Unterlagen für die Ermittlung der Kosten für das häusliche Arbeitszimmer
  • betriebliche Verträge, sofern sie vor dem 1. September 2020 geschlossen wurden, insbesondere:
  • Miet- und Pachtverträge für betrieblich genutzte Räume, Grundstücke, Gebäude
  • Nebenkostenabrechnung des Vermieters
  • Mietverträge über bewegliche Gegenstände (Fahrzeuge, Maschinen etc.)
  • Kredit- und Darlehensverträge
  • Leasingverträge
  • Finanzierungsanteile Leasing
  • Lizenzverträge
  • Versicherungen

Abos und andere feste Ausgaben

 

Vom Antragsteller muss zudem die Kenntnis über folgende Erklärungen in einem (im BMWi Portal zum Ende der Antragstellung generierten) Dokument gegengezeichnet werden, bzw. die erfolgte Informations- und Belehrungspflichte durch den antragstellenden Steuerberater bestätigt werden:

  • Zulässiger Höchstbetrag (Bruttobetrag) der Kleinbeihilfenregelung 2020 (ggf. kumuliert mit dem Höchstbetrag für Beihilfen nach der De-Minimis-Verordnung) nicht überschritten:
    • für Unternehmen: EUR 800.000,00
    • für Unternehmen im Fischerei- und Aquakultursektor: EUR 120.000,00
    • für Unternehmen der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse: EUR 100.000,00
  • Höchstbetrag nach der allgemeinen De-minimis-Verordnung innerhalb von drei Steuerjahren:
    • für einzelne Unternehmen EUR 200.000,00
    • für Unternehmen im Fischerei- und Aquakultursektor: EUR 120.000,00
    • für Unternehmen der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse: EUR 100.000,00
  • Versicherung des Antragstellers, dass er am 31. Dezember 2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 651/2014) am 31. Dezember 2019 (zu den Kriterien vgl. Anlage 1 und zu Ausnahmen vgl. Anlage 2) war
  • Versicherung des Antragstellers, dass die Zugangsvoraussetzungen für den Zugang zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds nicht erfüllt sind
  • Belehrung des Antragstellers zur Strafverfolgung wegen Subventionsbetrug (§ 264 StBG)
  • Verpflichtung des Antragstellers zur Mitteilung der dauerhaften Einstellung des Betriebes bzw. Anmeldung der Insolvenz vor Ende Dezember 2020 an die Bewilligungsstelle
  • Versicherung des Antragstellers, dass keine Mehrfachbeantragung von Überbrückungshilfen & insoweit Entbindung der Steuerverwaltung von Steuergeheimnis
  • Belehrung des Antragstellers zum Nichtbestehen eines Rechtsanspruchs auf Gewährung der Überbrückungshilfe
  • Belehrung des Antragstellers zur Rückzahlungspflicht bei Überkompensation
  • Erklärung des Antragstellers, dass keine Gewinnverschiebung und kein Abfluss der Überbrückungshilfe in Steueroasen, Zusicherung der Gewährleistung von Steuertransparenz;
  • Belehrung des Antragstellers zur Steuerbarkeit der Überbrückungshilfe und zur Berücksichtigung in der Gewinnermittlung sowie zur elektronischen Übermittlung von Angaben zum Bezug der Überbrückungshilfe an das Finanzamt
  • Belehrung des Antragstellers über einen Datenabgleich zwischen der Bewilligungsstelle und der Finanzverwaltung
  • Zustimmung des Antragstellers zur Aufhebung des verlängerten Steuergeheimnisses gegenüber den Strafverfolgungsbehörden bei Bekanntwerden von Anhaltspunkten für einen Subventionsbetrug
  • Zusicherung des Antragstellers, der Bewilligungsstelle und sonstigen zuständigen Behörde erforderliche Unterlagen und Informationen für die Sachverhaltsaufklärung und Antragsbearbeitung unverzüglich vorzulegen
  • Versicherung des Antragstellers, dass Fördervoraussetzungen bekannt und alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen sowie wahrheitsgetreu erfolgten

 

 

Zudem nochmal der Hinweis auf das kostenlose Info-Webinar:

Am 16.02.2021 findet um 9:00 Uhr ein Townhall Call von der IHK Berlin, Berlin Partner sowie der Senatswirtschaftsverwaltung statt.
In diesem gibt es einen Überblick über die Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe für Soloselbstständige.

Unter anderem werden folgende Fragen behandelt:

  • Wer ist antragsberechtigt für die Überbrückungshilfe III?
  • Welche Zugangskriterien müssen erfüllt sein?
  • Wie wird der Antrag gestellt?

Wenn Sie daran teilnehmen möchten, können Sie sich hier anmelden.

 

QUELLEN:
Webpräsenz der Staatskanzlei des Landes Brandenburg: https://www.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb1.c.695464.de
ÜH-II Checklistenzusammenstellung: https://www.bstbk.de/de/presse/pressemitteilungen

Durch klicken hier gelangen Sie auf unsere Informationsübersicht zum Thema CORONA – COVID-19 inklusive Informationen im Newsticker-Format


Update vom 02.02. zum „Überblick über die Überbrückungshilfe III“:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Textsammlungen/ueberbrueckungshilfe-lll.html 

 

Town Hall Call (Berlin) zur Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe

Am 16.02.2021 findet um 9:00 Uhr ein Townhall Call von der IHK Berlin, Berlin Partner sowie der Senatswirtschaftsverwaltung statt.
In diesem gibt es einen Überblick über die Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe für Soloselbstständige.

Unter anderem werden folgende Fragen behandelt:

  • Wer ist antragsberechtigt für die Überbrückungshilfe III?
  • Welche Zugangskriterien müssen erfüllt sein?
  • Wie wird der Antrag gestellt?

Wenn Sie daran teilnehmen möchten, können Sie sich hier anmelden.

 

Die Antragstellung der ÜH III ist ab Februar 2021 auf dieser Seite möglich.
Die ersten Abschlagszahlungen erfolgen ebenfalls im Februar 2021.

Hier finden Sie eine Übersicht im PDF-Format zum Download aller vorzubereitenden Unterlagen, Kennzahlen und Stammdaten
(orientiert sich aktuell noch an der ÜH-II): https://www.stb-aust.de/uh-iii-vorlaeufiger-ueberblick-an-benoetigten-unterlagen-und-stammdaten-2021-02-02

Das Wichtigste im Überblick:

  • Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten.
    Das heisst: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.

 

  • Erweiterung der monatlichen Förderhöhe: Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat (bisher vorgesehen 200.000 bzw. 500.000 Euro) innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.

 

  • Abschlagszahlungen: Abschlagszahlungen wird es für alle antragsberechtigten Unternehmen geben, nicht nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen. Sie sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro statt bislang vorgesehenen 50.000 Euro für einen Fördermonat möglich.

 

  • Anerkennung weiterer Kostenpositionen:
    • Für Einzelhändler werden Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt;
    • Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops.

 

  • Die konkrete Höhe der Zuschüsse orientiert sich wie auch bislang am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt:
    • bei einem Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent werden bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet,
    • bei einem Umsatzrückgang von 50 Prozent bis 70 Prozent werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet und
    • bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent werden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten gezahlt.

 

  • Bei Zuschüssen von insgesamt bis zu 1 Million Euro kann die Bundesregelung Kleinbeihilfen-Regelung sowie die De minimis Verordnung genutzt werden ohne den Nachweis von Verlusten. Das ist ein wichtiger Unterschied zur Überbrückungshilfe II, die allein auf der Fixkostenregelung basiert und bei der stets ein Verlustnachweis erfolgen muss.

Unternehmen müssen Anträge wie bisher bei der Überbrückungshilfe II und den außerordentlichen Wirtschaftshilfen elektronisch durch prüfende Dritte (d.h. Steuerberater/innen, Wirtschaftsprüfer/innen, vereidigte Buchprüfer/innen und/oder Rechtsanwälte/innen) über die Überbrückungshilfe-Plattform stellen
(www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).

Soloselbstständige, die Neustarthilfe beantragen, können direkt Anträge stellen (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen.

Die Abschlagszahlungen und die Antragstellung starten im Monat Februar 2021. Die regulären Auszahlungen erfolgen wie auch schon bei der Überbrückungshilfe II und den außerordentlichen Wirtschaftshilfen über die Länder. Die regulären Auszahlungen starten im Monat März 2021.

Bitte sehen Sie uns nach, dass wir aufgrund von Kapazitätsgrenzen und rechtlichen Aspekten keine telefonische „Kurz-Auskunft“ zu Details der Antragsberechtigung geben können.

Wenden Sie sich für eine kostenlose Auskunft an den Service-Desk des BMWi (seit Januar auch allgemeine Auskunft):
Service-Hotline +49 30-52685087
Servicezeiten Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr

Hotline Direktantrag Soloselbständige
Sie sind soloselbständig, haben bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt und möchten mit dem Direktantrag im eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro November- und Dezemberhilfe beantragen?

Wenden Sie sich an den Service-Desk für Solo-Selbständige:
Service-Hotline +49 30-1200 21034
Servicezeiten Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr

 

QUELLE: BMWi Seite unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Textsammlungen/ueberbrueckungshilfe-lll.html &
Rundmail des Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Abt. Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales Wirtschaftsförderung vom 01. Februar 2021

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Die Überbrückungshilfe III ist zu heute (22.01.2021) noch nicht beantragbar und die von der Politik angekündigten Vereinfachungen/Änderungen an der bisherigen Kurzfassung der FAQ wurden noch nicht umgesetzt.

 

Daher ist der Link zur bisherigen Info zur Überbrückungshilfe III (FAQ noch in Ausarbeitung, Version als PDF vom 23.12.2020 unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Downloads/ueberblick-ueber-die-ueberbrueckungshilfe-lll.pdf?__blob=publicationFile&v=2  – Antragstellungsmöglichkeit von uns Beginn-Mitte Februar erwartet) weiterhin mit den angegebenen Antragsvoraussetzungen gültig:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Textsammlungen/ueberbrueckungshilfe-lll.html

Bitte beachten Sie daher aktuell (entgegen anderslautenden Informationen):

  • Mindestens eine der angegebenen Optionen der Antragsvoraussetzungen abhängig vom Umsatzerlös 2019 oder vom Umsatzerlös 2020 zu erfüllen (Seite 1-2 in der PDF)
  • Für alle Varianten gilt, dass Zuschüsse zu den monatlichen betrieblichen ungedeckten Fixkosten abhängig von
    der Höhe des Umsatzrückgangs gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2019 erstattet werden – Für junge Unternehmen, die zwischen dem 1.08.2019 und 30.04.2020 gegründet worden sind, gilt als Vergleichszeitraum für Umsatzverluste das dritte Quartal 2020. Für den spezifischen Zugang zur Unterstützung für November bzw. Dezember 2020 können solche jungen Unternehmen als Vergleichsumsatz den Monatsumsatz im Oktober 2020 oder den monatlichen Durchschnittsumsatz seit Gründung in Ansatz bringen.
  • Soloselbstständige können alternativ zur Fixkostenerstattung für den Zeitraum Dezember 2020 bis Juni 2021 eine einmalige Betriebskostenpauschale – „Neustarthilfe“ – in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 bis max. 5.000 Euro bekommen.
  • Soloselbständige können im eigenen Namen Anträge bis maximal 5.000 Euro stellen [https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de].

 

GANZ wichtig bezüglich Rückzahlung von Förderungen:

Die Steuerberater/-innen, Wirtschaftsprüfer/-innen oder andere „prüfende Dritte“ (s.o.) führen die Schlussabrechnung durch. Ergibt sich bei der Umsatzermittlung, dass Umsatzrückgänge
geringer waren als die geforderten Umsatzeinbruchsschwellen für die Überbrückungshilfe III, müssen bereits erhaltene Zuschüsse ggf. teilweise zurückgezahlt werden.

Liegt der Umsatzrückgang in einem Fördermonat bei weniger als 30 Prozent im Vergleich zum Umsatz des Vergleichsmonats, entfällt die Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat. Vollständig zurückgezahlt werden müssen Zuschüsse nur, wenn die Umsatzrückgänge in den betreffenden Zeiträumen so gering waren, dass Unternehmen nicht mehr antragsberechtigt zur Überbrückungshilfe III sind.

Die Steuerberater/-innen, Wirtschaftsprüfer/-innen oder andere „prüfende Dritte“ (s.o.) ermitteln für die Schlussabrechnung außerdem die endgültigen Fixkosten. Stellen diese Abweichungen der endgültigen Fixkosten von den prognostizierten Kosten fest, müssen ggf. zu viel erstattete Fixkosten entsprechend zurückgezahlt werden. Fallen die Umsatzeinbrüche allerdings stärker aus als erwartet oder wurden die Fixkosten geringer prognostiziert, als sie tatsächlich angefallen sind, gibt es im Gegenzug Nachzahlungen.

 

Bitte sehen Sie uns nach, dass wir aufgrund von Kapazitätsgrenzen und rechtlichen Aspekten keine telefonische Auskunft zu Details der Antragsberechtigung geben können.

 

QUELLE: BMWi Seite unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html 

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Nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

Sie können uns eine E-Mail senden und wir melden uns umgehend bei Ihnen.

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