Die „Überbrückungshilfe III PLUS“ wird den Förderzeitraum Juli 2021 bis September 2021 haben und muss unabhängig von der Überbrückungshilfe III (November 2020 bis Juni 2021) beantragt werden.
Für die „Überbrückungshilfe III“ wird es zudem für Antragstellungen nach dem 01. Juli 2021 KEINE Abschlagszahlungen mehr geben, Antragstellungen sind (laut neuer FAQ vom 18.06.) nun aber bis 31.10.2021 möglich.

 

Das BMWi empfiehlt, die Anträge zur Überbrückungshilfe III für Unternehmen bis zum 30.06.2021 zu stellen.
Da an diesem Tag der Zeitraum der Überbrückungshilfe III endet, werden nach diesem Datum auch die damit verbundenen Abschlagszahlungen eingestellt.
Es wird somit nur eine Zahlung nach endgültiger Bearbeitung geben.

Anträge auf Überbrückungshilfe III können über das Programmende hinaus bis zum 31.10.2021 gestellt werden, auf diese werden allerdings keine Abschläge mehr geleistet.
Dies gilt gleichermaßen für Anträge auf das Schadensregulierungsregime unter der Überbrückungshilfe III.

Bitte beachten Sie:
Nach dem 30.06.2021 entstehende Antragsstellungskosten der ÜH-III durch prüfende Dritte, welche nicht im Förderzeitraum prognostiziert und in Rechnung gestellt wurden, können lt. FAQ vom 18.06.2021 nicht im Förderzeitraum der ÜH-III angesetzt werden.
Herr Gödecke wird daher ab dem 01. Juli 2021 nur noch „beginnende“ ÜH-III Antragstellungen für Mandanten durchführen können , die ohne Ansetzungsmöglichkeit der „entstehenden Kosten durch prüfende Dritte“ als Fixkostenpunkt 11 im Antrag selbst, beauftragt werden.

 

Überbrückungshilfe III Plus (Juli 2021 bis September 2021): 
Bei der ÜH-III Plus mit Laufzeit von Juli bis September wird es auch weiterhin Abschlagszahlungen in bewährter Weise geben.

Antragstellungen für die ÜH-III PLUS sind durch die Kanzlei aust und partner über Herrn Gödecke voraussichtlich ab August 2021 möglich, vorausgesetzt dass die entsprechenden FAQ durch das BMWi veröffentlicht wurden sowie das Portal die technischen Voraussetzungen zur Einpflege der Antragsdaten abgeschlossen hat.
Den Fortschritt dazu können Sie auch selbst jederzeit unter folgendem Link auf der Website des BMWi zu Corona Hilfen nachlesen: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ueberbrueckungshilfe/Ueberbrueckungshilfe-III/ueberbrueckungshilfe-iii.html 

 

QUELLE:
Steuerberaterkammer Berlin Sondernewsletter


BEITRAG von 2021-04-30:
Eigenkapitalzuschuss + Erweiterung Überbrückungshilfe III bis 12/2021

Korrekturanträge seit 27. April möglich für Überbrückungshilfe III (ÜH-III) – Details zur Beantragung der Neustarthilfe weiterhin nur in den FAQ:

Externer Link zur FAQ „Neustarthilfe“ (nicht mit ÜH-III kombinierbar, nachträgliches Wahlrecht ist geplant – Soloselbstständige, die Neustarthilfe beantragen, können direkt selbst Anträge stellen unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen):
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Neustarthilfe/neustarthilfe.html?nn=2323340

Externer Link zur FAQ „ÜH-III“:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Ueberbrueckungshilfe-III/ueberbrueckungshilfe-lll.html

Externer Link zur FAQ „Beihilferegelungen“ (für alle Förderhilfen-Programme zu berücksichtigen):
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Beihilferecht/faq-liste-beihilferecht.html?nn=2323340

Rahmenpunkte zum Eigenkapitalzuschuss (FAQ vom 13. April 2021):

a) Anspruchsberechtigt sind Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.

b) Der neue Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung beträgt bis zu 40 Prozent des Betrags, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten nach Nr. 1 bis 11 erstattet bekommt. Der Eigenkapitalzuschuss ist gestaffelt und steigt an, je länger Unternehmen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erlitten haben:

Monate mit Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent Höhe des Zuschlags
1. und 2. Monat Kein Zuschlag
3. Monat 25 Prozent
4. Monat 35 Prozent
5. und jeder weitere Monat 40 Prozent

c) Der neue Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.

Der Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III soll zudem laut Pressestatement von Bundeswirtschaftsminister P. Altmaier (01. April) und Finanzminister O. Scholz  (09. April) bis Ende 2021 verlängert werden und um folgende Punkte erweitert werden (Regierungsbeschluss sowie FAQ dazu ausstehend):

• Für Unternehmen der Veranstaltungs- und Reisewirtschaft wird zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme eingeführt, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen wäre. Die maximale Gesamtförderhöhe dieser Anschubhilfe beträgt 2 Mio. Euro.

• Die Veranstaltungs- und Kulturbranche kann zusätzlich Ausfall- und Vorbereitungskosten, die bis zu 12 Monate vor Beginn des geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind, geltend machen.

• Antragstellern wird in begründeten Härtefällen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019 zu wählen.

 

Bitte sehen Sie uns weiterhin nach, dass wir aufgrund von Kapazitätsgrenzen und rechtlichen Aspekten keine telefonische „Kurz-Auskunft“ zu Details der Antragsberechtigung sowie der „Neustarthilfe“ geben können. Eine weiterführende kostenlose Auskunft erhalten Sie aber über die Hotline Direktantrag Soloselbständige:

Wenden Sie sich an den Service-Desk für Solo-Selbständige:
Service-Hotline +49 30-1200 21034
Servicezeiten Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr

Wie Sie trotzdem grob ermitteln können ob eine Antragstellung über einen Dritten sinnvoll sein kann:

a) Netto-Umsatz des Fördermonat (2020/2021) im Verhältnis zum Netto-Umsatz des Vergleichsmonat (2019/2020) ergibt den groben Umsatzeinbruch in Prozent.
Liegt er über 30% könnten Sie antragsberechtigt sein für diesen Monat und dessen Ansetzung der Fixkosten:

ab 30% bis 50% Umsatzeinbruch = 40% Erstattung der ansetzbaren Fixkosten
ab 50% bis 70% Umsatzeinbruch = 60% Erstattung der ansetzbaren Fixkosten
ab 70% Umsatzeinbruch = 100% Erstattung der ansetzbaren Fixkosten

b) Ansetzungsfähige Fixkosten (siehe FAQ der ÜH-III) des Fördermonats in Höhe des Prozentsatz des Umsatzeinbruchs des Fördermonat, ergäbe dann die grobe monatliche Fördersumme.

c) Summierung aller monatlichen Fördersummen ergäbe schlussendlich die grob zu beantragende Fördersumme gesamt, abzüglich des vorherig mit angesetzten Honorar des prüfenden Dritten sowie anderer Förderleistungen die den Förderzeitraum überschneiden.

Wenn Sie uns den Auftrag zur Prüfung der Antragsvoraussetzung, der Berechnung Ihrer Fördersumme und der Antragstellung im Portal des BMWi selbst geben möchten, schreiben Sie Herrn Gödecke eine E-Mail (goedecke@stb-aust.de) und er arbeitet nach Zusendung des Honorarvertrages (LINK zur PDF) die notwendigen Schritte für Sie/mit Ihnen zusammen ab:

a) Erfassung aller Stammdaten, bzw. Ergänzung der Stammdaten zur späteren 1:1 Übernahme in die Formularfelder im Antragsprotal des BMWi (Link zur PDF-Vorlage):
https://www.stb-aust.de/wp-content/uploads/2021/04/vers.6-ueh-iii-stammdaten-u.-nachweise-2021-04-30.pdf

b) Ermittlung der ansetzungsfähigen Fixkosten ohne Zwischensummen und Besprechung im Detail (Link zur PDF-Vorlage):
https://www.stb-aust.de/wp-content/uploads/2021/04/vers.6-ueh-iii-fixkst.-erfassung-grob-2019-bis-2021-2021-04-30.pdf

c) Aufbereiten, summieren und prognostizieren der ansetzungsfähigen Fixkosten in 24 Kategorien für die Berechnung der Zwischensummen und Kontrolle (Link zum PDF-Beispiel):
https://www.stb-aust.de/wp-content/uploads/2021/04/vers.6-ueh-iii-bsp.-fixkst.-erfassung-summiert-2021-04-30.pdf

d) Übernahme der aufbereiteten Fixkosten in Summen und Ermittlung der Umsatzerlöse zur späteren 1:1 Übernahme in die Formularfelder im Antragsprotal des BMWi (Link zur PDF-Vorlage):
https://www.stb-aust.de/wp-content/uploads/2021/04/vers.6-ueh-iii-berechnung-2021-04-30.pdf

Link zur Vorlage a) bis d) auf einen Blick im Excel-Format mit der ergänzten Tabelle zum Eigenkapitalzuschuss und Änderung der Hygiene- und Reinigungsansetzungspositionen:
https://www.stb-aust.de/wp-content/uploads/2021/04/vers.6-ueh-iii-stammdaten-u.-nachweise-berechnung-fixkst.-erfassung-m.-hilfstabelle-u.-bsp.-2021-04-30.xlsx

 

WICHTIG bezüglich Rückzahlung von Förderungen:

Die Steuerberater/-innen, Wirtschaftsprüfer/-innen oder andere „prüfende Dritte“ (s.o.) führen die Schlussabrechnung durch. Ergibt sich bei der Umsatzermittlung, dass Umsatzrückgänge
geringer waren als die geforderten Umsatzeinbruchsschwellen für die Überbrückungshilfe III, müssen bereits erhaltene Zuschüsse ggf. teilweise zurückgezahlt werden. Die Einreichung der Schlussabrechnung muss bis Dezember 2022 erfolgen.

Liegt der Umsatzrückgang in einem Fördermonat bei weniger als 30 Prozent im Vergleich zum Umsatz des Vergleichsmonats, entfällt die Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat. Vollständig zurückgezahlt werden müssen Zuschüsse nur, wenn die Umsatzrückgänge in den betreffenden Zeiträumen so gering waren, dass Unternehmen nicht mehr antragsberechtigt zur Überbrückungshilfe III sind.

Die Steuerberater/-innen, Wirtschaftsprüfer/-innen oder andere „prüfende Dritte“ (s.o.) ermitteln für die Schlussabrechnung außerdem die endgültigen Fixkosten. Stellen diese Abweichungen der endgültigen Fixkosten von den prognostizierten Kosten fest, müssen ggf. zu viel erstattete Fixkosten entsprechend zurückgezahlt werden. Fallen die Umsatzeinbrüche allerdings stärker aus als erwartet oder wurden die Fixkosten geringer prognostiziert, als sie tatsächlich angefallen sind, gibt es im Gegenzug Nachzahlungen.


Weitere wichtige Punkte im Rückblick:

 

  • Bei Zuschüssen von insgesamt bis zu 1 Million Euro kann die Bundesregelung Kleinbeihilfen-Regelung sowie die De-minimis Verordnung genutzt werden ohne den Nachweis von Verlusten. Das ist ein wichtiger Unterschied zur Überbrückungshilfe II, die allein auf der Fixkostenregelung basiert und bei der stets ein Verlustnachweis erfolgen muss.

Unternehmen müssen Anträge wie bisher bei der Überbrückungshilfe II und den außerordentlichen Wirtschaftshilfen elektronisch durch prüfende Dritte (d.h. Steuerberater/innen, Wirtschaftsprüfer/innen, vereidigte Buchprüfer/innen und/oder Rechtsanwälte/innen) über die Überbrückungshilfe-Plattform stellen (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).

 

QUELLEN:

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

Sie können uns eine E-Mail senden und wir melden uns umgehend bei Ihnen.

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